Home Nach oben eMail-Liste Tipps häufige Fragen

                         Installationsanleitung

Kontaktinfos
Support
über Zahn32...
zum Namen
Features
Hardware
Preise
Ansichten
Datenübernahme
Systembetreuung


2010 - 2013 - 2016?
Wie bereits beschrieben - es existiert nur eine Zahn32-Programmversion, die unter der Access-Runtime 2010 oder Accss-Runtime 2013/2016 lauffähig ist.

Mit "Runtime" wird eine spezielle Version des Access-Programms bezeichnet, mit der Sie Datenbanken nutzen, jedoch nicht selbst entwerfen können. Die Runtime erhalten Sie kostenlos von Microsoft.
Sie ist vergleichbar mit dem Adobe-Acrobat-Reader, mit dem Sie pdf-Dokumente lesen aber nicht erstellen können.

Download
Laden Sie sich die 4 (2010) bzw. 3 (2013/2016) benötigten Dateien herunter und speichern Sie diese möglichst auf einem USB-Stick, da Sie diese eventuell für mehrere Computer im Netz brauchen. Da sich die Dateien jederzeit aus dem Internet nachladen lassen, müssen Sie sie bei einer Datensicherung nicht täglich erneut sichern. Sichern Sie nur Ihre individuellen Daten, die Sie im Modul "Sichern" in Zahn32 finden.

Server - Client
Jeder Arbeitscomputer (Client) im Zahn32-Netz sollte in ganz normaler Win7/Win8/Win8.1/Win10 (64-Bit) Computer sein, auf denen zunächst diese 3 (4) Dateien installiert werden.
Als Server sollte ein Computer verwendet werden, auf dem sich ein Windows-Server-Betriebssystem befindet - z. B. Windows 2010 R2.
Noch besser ist jedoch die Verwendung eines sog. NAS-Servers (Network Attached Storidge). Siehe auch Empfehlung_Computer.
Auf dem NAS-Server wird ein Ordner \Zahn32 eingerichtet und "für alle" freigegeben.
In dem Ordner befinden sich lediglich 4 Dateien:  Z32.dat, Termin32.dat. AK.dat und Z32_Altdaten.dat
Es ist unbedingt darauf zu achten, auf dem NAS-Gerät die Papierkorb-Funktion (Trashbox) zu deaktivieren.


 

Einrichten des Starticons
Gestartet wird die Datei c:\Zahn32\Zahn32.accde
Schauen Sie dazu mit dem Windows-Explorer in den Ordner \Zahn32 und doppelklicken Sie die Datei Zahn32.accde.
Beim Erststart wird automatisch ein Zahn32-Starticon erstellt und danach können Sie stets das Programm damit starten.
 

Der Windows-Benutzer
Bei der Ersteinrichtung von Windows wird ein Benutzer festgelegt - Beispiel "Praxis".
Unter diesem Benutzer (Praxis) sollten Sie Zahn32 installieren.
Installieren Sie Zahn32 unter einem anderen Benutzer, so lässt sich Zahn32 nur mit dem anderen Benutzer starten.
Wurde nun ein neuer Benutzer - z. B. "Galileos" für das Sidexis-Programm - angelegt, so kann dies fatale Folgen haben. Starten Sie den Computer unter dem Benutzer "Galileos", so funktioniert Zahn32 nicht mehr. In diesem Falle ist der Computer weiterhin unter dem ursprünglichen Benutzer zu starten, denn Sidexis läuft auch mit diesem.
 


Folgend wird die Vernetzung mehrerer Computer beschrieben.


Arbeitsstation mit dem Hauptcomputer verbinden
Zur Erinnerung - der Unterschied zwischen Hauptcomputer und Arbeitsstation ist nur der, dass der Hauptcomputer physikalisch die o. a. 3 Datenbanken hat.
Wird die Arbeitsplatz- bzw. Clientversion gestartet, so erkennt Zahn32, dass sich lokal auf c:\Zahn32 keine Datenbanken befinden und das Programm möchte sich mit dem Hauptcomputer verbinden. Dazu wird ein Fester geöffnet und Sie müssen lediglich der Namen des Hauptcomputers eingeben - den genauen Pfad ermittelt Zahn32 automatisch. Alternativ kann auch die IP-Adresse eingegeben werden, sofern der Hauptcomputer (Server, NAS-Server) eine feste IP-Adresse besitzt.
Damit dies stabil funktioniert, sind einige Dinge zu beachten:
Die Computer müssen sich erkennen können, und dazu gibt es 3 Möglichkeiten.
1. und sehr einfache Methode: Sie befinden sich alle in der gleichen Heimnetzgruppe.
Dies klappt leider nicht immer und bringt einige unerklärliche Probleme mit sich.
2. und die etwas schwierigere Methode - dafür aber stabil:  Alle Computer befinden sich in der gleichen Arbeitsgruppe.
3. Domäne:  Mit Benutzernamen und Kennwort melden Sie sich am Server an. Setzen Sie ein Häkchen, damit die Verbindung dauerhaft gespeichert wird und nicht bei jeder neuen Verbindung angegeben werden muss.

Dazu sind 4 Einstellungen notwendig:  Arbeitsgruppennamen, IP-Adresse, Art Netzwerk und Freigabe.

Arbeitsgruppennamen:
Windows-Explorer öffnen - rechtsklicken auf "Computer" und "Eigenschaften" wählen.
Sie können direkt den Namen der Arbeitsgruppe auslesen und er muss bei allen Computern identisch sein z. B.  "Praxis".'
Zum Ändern klicken Sie auf "Einstellungen ändern".

IP-Adresse:
Dies ist vielleicht die schwierigste Einstellung - aber enorm wichtig!
Vergeben Sie feste IP-Adressen.! Warum? Bei automatisch zugeteilten IP-Adressen nach DHCP kann es je nach Router-Modell passieren, dass nach dem Aufwachen aus dem Schlummer-/Energiesparmodus der Computer eine andere IP-Adresse zugeteilt bekommt. Zahn32 war noch geöffnet und kann nun mit der neuen IP-Adresse nichts anfangen.
Öffnen Sie zunächst mit Rechtsklick auf Ihr LAN- oder WiFi-Symbol (rechts unten auf der Taskleiste) das Netzwerk- und Freigabecenter.

Sie können 4 Dinge ablesen:  Die Verbindung wurde drahtlos (WiFi) zum Router hergestellt, es handelt sich um ein Privates Netzwerk und der Heimnetzgruppe wurde beigetreten.
Von einer Drahtlosverbindung wird abgeraten, deshalb sollte hier die LAN-Verbindung stehen.

Klicken Sie mit links auf die Verbindung (hier WiFi) und dann auf "Eigenschaften". Sie erhalten das Fenster:

Markieren Sie Internetprotokoll Version 4 (TCP/IPv4) und wählen Sie dann "Eigenschaften". Sie erhalten das Fenster:

Hier werden die IP-Adressen vermerkt und dazu sind einige geringe Kenntnisse notwendig.
Die IP-Adresse wird gebildet aus 4 Zahlengruppen, die durch einen Punkt getrennt sind.
Die ersten beiden Gruppen 192.168. sind konstant und sollten es auch bleiben.
Die dritte Gruppe ist die so genannte Subnetzgruppe und diese MUSS bei allen Computern bzw. Geräten im Praxisnetz identisch sein. Im obigen Beispiel ist es die Zahl 2.
Die Zahl der Subnetzgruppe wird von dem Gerät bestimmt, dessen Änderung am Schwierigsten zu bewerkstelligen ist.
Haben Sie z. B. ein Galileos-Orthophos-Gerät und möchten dessen IP-Adresse nicht ändern, so ist die Subnetzgruppe mit 15 vorgegeben, da diese Geräte meist diese Zahl haben.
Die vierte Gruppe wird von 1 hochgezählt, wobei der Router (Zugriffspunkt zum Internet) immer die Nr. 1 hat.
Im obigen Beispiel hat der Computer die Nr. 5.
Zu beachten ist. dass auch die Subnetzgruppe des Routers geändert werden muss, wenn Sie bei 15 bleiben.

 Wurde die IP-Adresse eingegeben, so wird automatisch die zweite Zeile (Subnetzmaske) mit 255.255.255.0 ausgefüllt und sollte nicht geändert werden.

In die dritte Zeile (Standardgateway) ist die IP-Adresse des Routers einzugeben, die in den allermeisten Fällen 192.168.x.1 lautet. Das x muss noch angepasst werden - s. o.

Eine DNS-Serveradresse ist anzugeben, wenn der Computer einen Internetzugriff haben soll, wovon ist ausgehe. Es ist i. d. R. die gleiche Adresse, wie der Standardgateway.

Am Router selbst (Speedport-Telekom, Fritzbox, Alicebox o. ä.) sind folgende Änderungen vorzunehmen:
- Möglichst DHCP (automatische Vergabe der IP-Adressen) deaktivieren oder auf einen festen Bereich, z. B. 100 bis 120, der außerhalb Ihrer festen IP-Adressen liegt, eingrenzen
- Eventuell WLAN bzw. WiFi völlig abschalten
- Die Computer mit fester IP-Adresse fest übernehmen. Am Beispiel Speedport der Telekom erreichen Sie dies unter Netzwerk, NAT & Portregeln, PCs übernehmen & freigeben und bei den gewünschten Computern auf "Übern." klicken. Beachten Sie, dass es bis zu 10 Minuten dauern kann, bis sie überhaupt angezeigt werden.

Art Netzwerk:
Zu unterscheiden sind Öffentliche Netzwerke, Private Netzwerke und Netzwerke am Arbeitsplatz.
Es sollte aus Sicherheitsgründen in keinem Falle ein "öffentliches Netzwerk" gewählt sein. Im Netzwerk- und Freigabecenter stellen Sie dies ein.
Zu Beachtung:  Nach der Umstellung der Netzwerkart von öffentlich auf privat ändert sich die Firewall. Haben Sie z.B. mit einem funktionierenden Sidexis-System gearbeitet und verändern nun die Netzwerkart, so kann es sein, dass Sidexis nicht mehr auf einer weiteren Arbeitsstation funktioniert, weil die Firewall nicht für SQL freigegeben wurde. Dies müssten Sie bei den Einstellungen zur Firewall nachholen.
Richten Sie Ihr Computersystem erstmalig ein, so sollten Sie Heimnetzgruppe wählen und allen Computern das gleiche Heimnetzgruppenkennwort geben.

Freigabe:
Für den Zugriff einer Arbeitsstation auf den Hauptcomputer (Server) ist es noch notwendig, dass auf dem Hauptcomputer (Server) mindestens der Ordner \Zahn32 mit Lese- und Schreibzugriff freigegeben wurde. Dazu im Windows-Explorer den Ordner rechtsklicken und "Freigabe" wählen.
Sind alle Computer auch noch in einer Heimnetzgruppe (mit gleichem Heimnetzgruppen-Kennwort), so erfolgt die Freigabe für die Heimnetzgruppe (anzeigen und bearbeiten).

Erststart:
Beim Erststart sucht Zahn32 zunächst auf dem lokalen Computer nach der Datenbank Z32.dat. Wird Sie gefunden, passiert nichts, denn eine Anpassung ist nicht notwendig, weil davon ausgegangen wird, dass es sich um ein Ein-Platz-System handelt bzw. dies der Hauptcomputer ist.
Wird die Datenbank Z32.dat nicht gefunden, so öffnet sich ein Fenster und Sie werden aufgefordert, den Servernamen, das gemappte Laufwerk oder die IP-Adresse  anzugeben.

Beispiele:
- Sie haben einen Server und er heißt "WINDOWS-SERVER".


Dann sollte es im Explorer unter "Netzwerk" ähnlich aussehen, wie auf dem Foto. In dem Beispiel sind 3 Ordner auf dem Server freigegeben.
Der Servername lautet hier "WINDOWS-SERVER" und dieser Name wäre anzugeben. Der Ordner "Zahn32" muss freigegeben sein und deshalb lautet der komplette Verbindungsstring, den Zahn32 selbst zusammensetzt:  \\Windows-Server\Zahn32\Z32.dat.

- Sie haben einen NAS-Server und dieser wurde mit dem Laufwerkbuchstaben Z:  "gemappt" (rechte Maustaste - Netzlaufwerk verbinden).

Der freigegebene Ordner "zahn32" ist unter "Netzwerk zu erkennen und es ist zu erkennen, dass dieser mit Z: gemappt wurde.
Jetzt gibt es als Verbindungsangabe 2 Möglichkeiten:   Servername (hier BUFFALO-NAS) oder Z:
Im ersten Falle lautet der komplette Verbindungsstring:  \\BUFFALO-NAS\Zahn32\Z32.dat
oder Z:\Z32.dat.
Achtung! Es hat sich gezeigt, dass die Verwendung von gemappten Laufwerken instabil ist. Die Laufwerke werden nicht immer beim Hochfahren des Computers erkannt.
Daher ist die Angabe des Computernamens beim Verbindungsaufbau zu bevorzugen.

Haben Sie all diese Dinge durchgeführt, so erhalten Sie ein äußerst stabiles System.